Ausstellung
Nicht jeder verfügt über das Talent, die Eindrücke seines Lebens mit dem Pinsel auf Papier zu bannen. Wenn Carl Heinz Lattke gegen Ende seines langen Lebens Rückschau nimmt, kann er seine Aquarelle zur Hand nehmen um die vergangenen Erinnerungen zu wecken. Ferienbilder, wie die Kreidefelsen Mön zu den unterschiedlichsten Tageszeiten, südliche Städte mit ihrer pittoresken Architektur oder flatternde Wäsche im Wind machen die Vergangenheit wieder sichtbar. Aus den einfachsten Zutaten wie Wasser und Wolken zaubert Carl Heinz Lattke Stimmungsbilder von höchster Anmut

...Ein reines Aquarell in klaren Farben zu Papier bringen, ist höchste Malkunst...

sagt der Künstler selber. Dem Streben, diese Kunst zu erreichen, wird Carl Heinz Lattke in jeder Beziehung gerecht, wie Sie sich in der gegenwärtigen Ausstellung überzeugen können.
Carl Heinz Lattke zeigt Aquarelle
Am 4. Oktober 1925 erblickte Carl Heinz Lattke in Landsberg an der Warthe (heute: Gorzow/Polen) das Licht der Welt. Er verbrachte eine Kindheit zwischen Buchenwäldern, weiten Wiesen und Gemüsegärten. Immer zur Seite waren Stifte, Malblock und Wasserfarbe um das Gesehene einzufangen. Mit 11 Jahren begegnete er seinem Onkel, dem Kunstmaler Fritz Lattke aus Weimar. Seine Zeichnungen und Aquarelle werden ihm zum Vorbild. Von der Schulbank weg wurde er im Krieg vom Militär eingezogen und er kehrte erst 1946 aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. 1950 heirate er die Fotografin Ursula Eidam aus Oldenburg. Gefördert wurde seine künstlerische Laufbahn durch den Illustrator Günther T. Schulz, Creativ Direktor der Werbeagentur McCann. Es folgten kreative Jahre mit Mitarbeit an Illustrationen Layout und Fotographie in der Verlagsarbeit und Agenturen. 1969 konnte Carl Heinz Lattke die Leitung des Grafischen Ateliers Bahlsen in Hannover übernehmen. Neben seiner beruflichen Kreativität lebte er seine Leidenschaft für die Aquarellmalerei in seiner Freizeit aus.
 
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 14 - 18:30 Uhr     Samstag: 9 - 16 Uhr